2018

Kindersitzung

Kindersitzung 2018


Eine Mumie, zwei Rocker und die fantastische Welt von Oz

HMV-Nachwuchs begeistert bei seiner Kindersitzung im Hochstädter Bürgerhaus

 

„Fastnacht beim HMV“ ist eine tolle Sache – das bewies auch der Nachwuchs des Humor-Musik-Vereins „Edelweiß“ (HMV), der mit einer zweistündigen Show aus Tanz und gesprochenen Stücken die Besucher im Hochstädter Bürgerhaus unterhielt. Die HMV-Kids überzeugten mit einem kindgerechten Programm und quirligem Humor, der nicht nur von Kindern aufgeführt, sondern von ihnen selbst ausgedacht und mitgestaltet wird.

Die beiden Kindersitzungspräsidenten Nadira und Adrian begrüßten die vielen Kinder und Erwachsenen und führten danach anschließend mit frechen Sprüchen und viel Witz durch das Programm.

Die Mini-Majorettes zeigten den ersten Tanz des Nachmittages. Vollkommen zu Recht konnten die Trainerinnen stolz auf ihre Tänzerinnen sein, denn diese bewiesen eindrucksvoll, was sie in den letzten Monaten gelernt haben und welches Talent noch in ihnen steckt.

Bei der Ansage des nächsten Programmpunkts wurde Kindersitzungspräsidentin Nadira von ihrem Cousin Enrico überrascht, der plötzlich mit einem Stuhl auf der Bühne stand und sich von dort aus die Kindersitzung anschauen wollte. Das war natürlich unmöglich, schließlich sollte das Programm ja weitergehen. Der Dialog, der sich daraufhin zwischen den beiden entspann, wurde zu einem lustigen Zwiegespräch, das beim Publikum gut ankam.

Als nächster Programmpunkt stand der Tanz der Midi-Majorettes an. Sie wirbelten mit ihren Stäben über die Bühne und bekamen viel Applaus für ihren Auftritt. 

Für viel Trubel und viele Lacher sorgten danach die HMV-Zwerge, denn sie zeigten, dass man auch bei Regenwetter die beste Laune haben kann. Klar, dass sie nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen wurden.

Anschließend ging es ins Hochstädter Heimatmuseum. Vier Schüler waren dort zu Besuch mit ihrer Lehrerin, um dort vom Direktor des Museums etwas über die Hochstädter Geschichte zu lernen. Und dabei brachten sie diesen mit ihren Fragen ganz schön ins Schwitzen. Und plötzlich tauchte auch noch eine Mumie  auf, die eigentlich gar nicht ins Museum gehörte und letztendlich dann doch auch keine Mumie war. Am Ende war der Direktor froh, als die Gruppe sich wieder verabschiedete und er völlig geschafft nach Hause gehen konnte. Mit ihrem Stück sorgte die Gruppe für viel Gelächter im Publikum und bekam großen Applaus.

Nach der Pause eröffnete das Maskottchen der HMV-Kids die zweite Programmhälfte.

Kisi, der Dino, tanzte erst einmal eine Runde auf der Bühne. Er lud die Kinder im Hochstädter Bürgerhaus zum Mitmachen ein bevor er das Hochstädter Kinderprinzenpaar auf die Bühne begleitete, das das Publikum mit einer launigen Rede begrüßte.

Die Maxi-Majorettes zeigten anschließend einen gut choreographierten Majorettes-Tanz mit komplizierten Drehungen und Würfen, der vom Publikum mit viel Applaus belohnt wurde.

Mit der HMV-Radioshow ging es weiter im Programm. Die beiden Moderatoren und Kevin bekamen Besuch von den zwei Hochstadt-Rockern), Chantis Lieblingsband. Allerdings entpuppten sich die beiden alles andere als cool, denn ihre Lieblingsbeschäftigungen sind Lego spielen und Kakao trinken. Chanti und Zuhörer Benni, der ein Treffen mit der Band gewonnen hatte, freuten sich trotzdem, dass sie die beiden kennenlernen durften. Für ihre sehr lustige und überzeugende Darbietung wurde die Gruppe mit viel Beifall belohnt.

Anschließend entführten die grünen Hüpper das Publikum in „Die fantastische Welt von Oz“. Für ihren tollen Tanz mit ihrer Truppe einstudiert, für den diese viel Applaus vom Publikum bekam.

Als letzter Programmpunkt stürmten die „coolen Jungs“ die Bühne. Sie rockten das Bürgerhaus und wurden nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen.

Beim anschließenden großen Finale kamen noch einmal alle Aktiven auf die Bühne und sangen gemeinsam das HMV-Lied, bevor alle in einer langen Polonaise durch den Saal auszogen. Insgesamt brachte der Nachwuchs der Humoristen damit ein fastnachtliches Programm auf die Bühne, das kindlichen Humor und kindliche Vorlieben zu zweieinhalb Stunden bester Unterhaltung verknüpfte. Der Nachwuchs, Jung und Alt, gaben dem Jugendausschuss wie auch dem Vorstand im Saal ein deutliches Zeichen: Mit ihnen ist in den nächsten Jahren zu rechnen.